Über uns: 

 

Wir, Ines Lemper und Nicole Lemper-Royl, haben den Lemper-Nutztierhof gemeinsam im Jahr 2014 gegründet und unser Ziel ist es geworden, alte und bedrohte Tierarten vom Aussterben zu bewahren und weiterzuzüchten.

Wie alles begann:

Eines Abends im Jahr 2014 saß die ganze Familie zusammen am Tisch und meine Mama (Ines Lemper, hauptberuflich Restaurantfachfrau) fing plötzlich an davon zu erzählen, dass sie unbedingt so gerne zwei alte Landschweine haben möchte, nämlich diese, die so schwarz-weiß oder braun-weiß aussehen. Das sind robuste Landschweine und sie möchte so gerne mal ein richtig vernünftiges Stück Fleisch essen.

Gut dachte ich (Nicole Lemper-Royl, hauptberuflich Rechtsanwaltsfachangestellte), wenn Mama Schweine möchte - und das war ihr voller Ernst - dann möchte ich Hühner haben. Keine normalen Hühner, sondern auch Hühner, die Eier legen und die man auch essen kann, also große Hühner.

Anschließend wurde aus der Idee Wirklickkeit. Eine Menge Arbeit stand an und diese Idee wurde auch prompt umgesetzt. Viele Fragen kamen auf. Wo bekommen wir diese Tierrassen her, wie viele Ställe brauchen wir, wer macht was, was brauchen die Tiere für Futter usw..

Schaffen wir das alles neben unserer eigentlichen beruflichen Haupttätigkeit?

 

Wir haben einfach angefangen und los gings.

Mama hat dann unsere damalige und auch noch jetzige Züchterin von Sattelschweinen im Internet gefunden und ich hatte auch Bruteier von den Orpington Hühnern gefunden. Der Schweinestall und der Vorratsraum wurden fertig gebaut in Familienarbeit und ich hatte bald meine ersten eigenen Orpington-Hühnerküken. Jedoch musste auch ein Hühnerstall bei mir zu Hause in Jelmstorf parallel dazu gebaut werden. Das war schon eine anstrengende Zeit.

So dann waren wir erstmal alle glücklich. Die ersten beiden Sattelschweine hießen "Schnitzel" und "Gulasch" und entwickelten sich prächtig. Ich war auch ganz stolz auf meine mittlerweile 18 Orpington Hühner.

Aber dann........

Dann haben wir überlegt, dass uns diese geringe Anzahl an Tieren irgendwie nicht genügt. Mittlerweile hatten wir unsere zwei Schweine geschlachtet und haben festgestellt, dass das Fleisch wirklich bombastisch ist und ein Geschmackserlebnis hoch zehn. Dann kam uns die Idee, dass wir das Fleisch und die Wurst von unseren Sattelschweinen vermarkten müssen (!), damit auch die anderen Leute Kenntnis von diesen leckeren Sattelschweinen bekommen und mal ein ordentliches Stück Fleisch essen können.

Bevor wir jedoch unsere neue Idee umsetzen konnten, mussten nun noch mehr Ställe gebaut werden, weil ein Schweinestall ja bei weitem nicht reichte. Wieder über Wochen hinweg in Familienarbeit und mit Hilfe von Freunden haben wir weitere 7 Ställe gebaut.

 

Als meine Orpington dann ein ein Jahr alt wurden und im Frühling anfingen, Eier zu legen und ich ja schon eine Brumaschine hatte, habe ich mir zusätzlich überlegt, dass ich doch Orpington Küken ausbrüten könnte und so diese Küken dann weitervermarkte. Zum einen erhalte ich somit diese Rasse weiter und zum anderen mache ich damit einige Menschen sehr glücklich. Das ist auch bis heute noch so. In der Folgezeit schaffte ich mir weitere Brutmaschinen an, da die Nachfrage stieg. Nun brüte ich in der Zeit von April bis August Orpington Küken aus und biete diese zum Verkauf an.

Hinzu kamen weitere Sattelschweinferkel, Hähnchen, Legehühner, Grünleger, Sachsenhühner und auch Gänse. Auch ein Vermarktungskonzept und eine Internetseite musste her, sowie der ganze Bürokratenkram musste erledigt werden. Im November 2014 hatten wir dann unseren ersten Hoftag, bei welchem wir zum ersten Mal Fleisch und Wurst von unseren eigenen Sattelschweinen verkauft haben. Das war einer voller Erfolg! In den Jahren darauf folgten weitere Hoftage, da die Nachfrage nach Fleisch und Wurst vom Sattelschweinen so groß geworden ist, dass wir kaum der Nachfrage nachkamen.

Dann allerdings tauchten gesundheitliche Beschwerden bei uns beiden auf (neue Hüfte, Rücken usw.), so dass wir heute kein Fleisch mehr verkaufen. Der enorme Arbeitseinsatz war leider für uns mit gesundheitlicher Einschränkung dann nicht mehr zu bewältigen. Es hat aber unwahrscheinlich viel Freude und Spaß bereitet.

Jedoch halten und züchten wir heute diese tollen Sattelschweine in einer kleinen Menge weiter. Denn ganz ohne Schweine geht nicht, da wir uns ja auch zur Aufgabe gemacht haben, diese klasse Rassen weiter zu erhalten und darüber zu informieren, wie es auch anders funktionieren kann.

 

Ebenfalls züchten wir auch unsere Kaninchen, Enten, Hähnchen und Hühner weiter.

Ab 2018 ist ebenfalls Wildfleisch aus der Region bei uns erhältlich.

 

Das ist eine kurze Erzählung über uns, wie wir auf Idee kamen, einen Nutztierhof zu gründen.

 

In diesem Sinne

- VIELEN DANK AN UNSERE KUNDEN -

Ihr Lemper-Nutztierhof-Team

 

 


 

 

 

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