Warum und Wieso alte Nutztierrassen? 

 Wir klären Sie auf!

 

Der Erhalt seltener gewordener Rassen ist für uns ein zu schützendes Kulturgut. Der Glaube an immer mehr Leistung hat dazu geführt, dass von der ursprünglichen Rassenvielfalt fast nichts mehr übrig ist. Es drohen somit wertvolle Eigenschaften wie Robustheit, Widerstandsfähigkeit, Genügsamkeit oder Krankenresistenz verloren zu gehen. Die moderne heutige Hochleistungszucht begibt sich immer mehr auf die einseitige Ausrichtung der Quantität. 

Medien berichten immer mehr über die Missstände in Schweinemastbetrieben, in Kuhställen, in Hühnerzuchtbetrieben - Stern TV - und auch vor allem vor Kurzem über die Umgehensweise mit Ferkeln in Deutschen Ferkelzuchtbetrieben, ARD-Report!. Es kann nicht angehen, dass die Mastbetriebe so mit diesen Tieren umgehen, dessen Fleisch wir später im Supermarkt kaufen können. 

Es muss ein Umdenken stattfinden und diese Tierquälereien müssen endlich aufhören.

Im Jahr 2013 haben wir uns dann gesagt, jetzt ist Schluss! Wir wollen kein Gammelfleisch, kein Hähnchenfleisch vollgestopft mit Antibiotika und auch keine Eier, die womöglich schädlich sein können. Wir wissen allerdings auch, dass sich diese Umstände in den nächsten Jahren wohl nicht verbessern werden, sondern eher noch verschlimmern werden.

Aber demgegenüber stehen allerdings die alten Nutztierrassen. Sie gibt es schon jahrhundertelang. Diese brauchen jedoch längere Zeit, aber dadurch gibt man den Tieren Zeit, in Ruhe ihre Qualitäten zu entwickeln. 

Wir wollen eine Balance zwischen Nutzung von Leben und Achtung des Lebens wiederfinden, die man in früheren Zeiten der Landwirtschaft noch vorfand. Dieser Besinnung sind wir den Tieren von denen wir leben schuldig. Es ist vielmehr eine Frage der Einstellung, als eine Frage des Einkommens, ob man nun jeden Tag Fleisch essen muss oder nur ein- zweimal pro Woche. Wenn wir bereit sind, auftretende Mehrkosten durch höhere Preise mitzutragen, nur dann wird sich für diese Tiere auch etwas ändern.

Bei uns können Sie genau erfahren, wie unsere Tiere leben und welches Futter sie bekommen. Wir füttern unsere Tiere mit regionalem Futter, welches wir direkt vom Erzeuger erhalten.

Sie können zu uns auch gerne mit kleinen Gruppen, z. B. in Verbindung mit einem Seminar, kommen. Auch Kinder/Jugendliche sind herzlich willkommen. Wir sind gerne bereit, Sie über die Tiere und deren Erhalt zu informimeren und aufzuklären.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns auch über kleine Spenden.

 

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